[Koköstlichkeiten] Pflaumenkuchen

9/02/2015


Es gibt so Dinge, in die verliebt man sich erst auf den zweiten Blick.
Liebe auf dem ersten Blick wird so und so überschätzt. Viel intensiver und
 interessanter sind doch die Beziehungen, welche sich erst nach ausreichendem Kennenlernen und Erkunden entwickeln.

Oft entdeckt man die guten Dinge im Leben, wenn man sich auf Umwege begibt. Sich verläuft und neues probiert. Neugierig bleibt. Nicht zögert und versucht die Welt zu spüren.

Und genau dann trifft man die Liebe. Eine Liebe die unerwartet war und einen doch mitten ins Herz trifft. Ohne die man nicht mehr sein kann und auch nicht will.
Dann muss man sich im Kopf frei machen, sich auf unbekanntes einlassen und stürzt sich Hals über Kopf ins Abenteuer. Zögern war gestern. Wir haben nur ein Leben, auch wenn das abgedroschen klingt, aber so ist es. Ich bin zu alt um es auf morgen zu schieben.

Mittlerweile lebe ich nach dem Prinzip. Ich lebe heute, nicht morgen und auch nicht gestern. Heute ist dein Tag und du allein entscheidest ob es der beste oder mieseste Tag des Jahres wird.

Du kannst nicht ändern was gestern passiert ist, du kannst aber deine Zukunft beeinflussen. Nimm dir was du brauchst um Glücklich zu sein, iss was dich zufrieden macht. Hör auf dich und deinen Körper und vor allem auf dein Herz.

Was das jetzt mit dem Pflaumenkuchen zu tun hat?

Pflaumen sind genauso eine Liebe auf den zweiten Blick. Wir mussten uns kennenlernen, erkunden wie wir uns gefallen und wie wir uns mögen. Und ich habe gemerkt, dass ich diesen kleinen Herbstboten lieber gekocht, gebacken oder getrocknet mag. Nur nicht roh. Da schüttelt es mich.

Vielleicht liegt es an unserer Vergangenheit. Meine Großeltern hatten einen Garten mit einem Pflaumenbaum und jedes Mal, wenn ich so eine köstliche blau-lilane Frucht öffnete lächelt mich ein Würmchen an. Winkte mir zu. Offensichtlich Liebe auf den ersten Blick, aber ich konnte von da an keine Pflaumen mehr essen. Erst wenn Oma die Pflaumen entsteint hatte und in einen ihrer wunderbaren Pflaumenkuchen verwandelt hatte, liebte ich sie. Eindeutig Liebe auf den zweiten Blick.

Heute habe ich also einen Pflaumenkuchen für euch, der an das Rezept von Oma angelehnt wurde.
Ich habe es aber an meine aktuelle Ernährung angepasst.
Hier ist also ein glutenfreier, lowcarb, paleo Kuchen für euch, der dennoch nichts am Geschmack von Omas Kuchen einbüßt. Mit den Produkten von MorgenLand* war das gar nicht schwer. :)

Du brauchst für eine 18cm Springform
Boden

120g Kokosmehl (von MorgenLand*) (alternativ Mandelmehl oder normales Mehl)
3 EL Kokosöl (von MorgenLand*) (geschmolzen)
1 EL Kokosblütenzucker (von MorgenLand*) (alternativ Rohrzucker)
Prise Salz
1 - 2 EL kaltes Wasser

Füllung

400g Pflaumen (entsteint, klein geschnitten)
2,5 EL Stärke
4 EL Kokosblütenzucker (MorgenLand*)
Saft einer halben Limette
1 EL kalte Alsan

Zubereitung

Heize den Ofen auf 170°C (Ober-/Unterhitze) vor und lege die Backform mit Backpapier aus.

Verknete alle Zutaten für den Boden zusammen. Es sollte ein Teigklumpen entstehen. Also nicht zu trocken und nicht zu feucht. Wenn es zu trocken ist füge einfach noch etwas Wasser dazu, wenn zu feucht noch etwas Kokosmehl.

Drücke den Boden in die Form und ziehe einen Rand hoch. Der Boden sollte nicht zu dick sein, dann wird er zu matschig.

Vermische alle Zutaten für die Füllung und verteile sie auf den Boden.

Das ganze sollte dann etwa für 30min. in den Ofen. Die Pflaumen sollten schön weich sein.

Kuchen gut abkühlen lassen bevor du ihn aus der Form löst.

Und wenn du jetzt skeptisch bist, wegen der Kombi aus Kokos und Pflaume. Es funktioniert wunderbar und schmeckt herrlich.

Sommer und Herbst haben sich in einem Kuchen vereinigt und herausgekommen ist eine Hommage an meine Liebe auf den zweiten Blick.

Kalinka

*Die Produkte wurden mir von MorgenLand zur Verfügung gestellt. Der Bericht entspricht zu 100% meiner Meinung.



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1 Kommentare

  1. Sieht sehr lecker aus. Ich habe ja schon immer Zwetschgen geliebt und esse sie auch unheimlich gerne roh, als Snack oder im Porridge;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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